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„Das kannst du!“ Making-of des neuen Werbespots für Grundbildung

Im Dezember 2019 waren Stefan Markov und Marion Roos vom Deutschen Volkshochschul-Verband bei den Dreharbeiten für den neuen Werbeclip für Lese- und Schreibkurse. Ein Werkstattblick über die Arbeit am Set.

Veröffentlicht von Stefan Markov, am 22.04.2020

Es ist ein sonniger Wintertag in Stuttgart. In den Straßen der Stadt herrscht buntes Treiben. Menschen drängen sich im Bahnhofsgebäude und eine nicht enden wollende Autoschlange windet sich zäh über die Hügel der Stadt empor. Gerade noch pünktlich zum Drehbeginn erreichen wir das Studio am Rande der Stadt. Hier soll der Werbeclip gedreht werden, den wir in wochenlanger Vorarbeit bis ins kleinste Detail geplant haben.

Im Studio merkt man nichts von der Hektik der Großstadt. Kein Lichtstrahl dringt von außen hinein, kein Geräusch ist zu hören. Es herrscht eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Drei Wände säumen einen Raum, in dem gerade das Büro der Hotelchefin entsteht. Die Requisiten erstrahlen golden in hellem Scheinwerferlicht. Dazwischen gehen mehrere junge Mitarbeiter des Produktionsteams ihren Tätigkeiten nach, richten große Lichtwände aus und statten den Raum für den Dreh aus. Jeder weiß, was er zu tun hat.

Zwischen den eleganten Einrichtungsgegenständen sieht uns Jonathan Lade mit freundlichem, wachen Blick an. Minuten später wird er in die Rolle von Paul Juncker schlüpfen, dem Protagonisten des Werbeclips.  Es bleibt keine Zeit für Smalltalk. Er und Simona Brokmann, die Hotelchefin, warten gespannt auf ihre Regieanweisungen.  Die Kamera- und Tonleute bringen sich in Position, die Szenenbildnerin rückt ein letztes Mal die Requisiten zurecht, die Kostümbildnerin richtet das Jackett des Protagonisten. Die Freude darüber, dass Jonathan Lade in seinem Outfit so hervorragend in die Szene passt, ist ihr deutlich anzusehen.

Bevor es losgeht sprechen wir mit dem Produzenten Marco Henn und dem Regisseur Alexander Kühn. „Wir werden die Szene beliebig oft drehen. Bis der richtige Take dabei ist“, versichert uns Marco Henn. Und tatsächlich: Am Ende werden über 80 Aufnahmen der gleichen Szene aufgenommen worden sein. Klappe - die Erste! Wir sitzen hinter unserem Regiemonitor und sind vom überzeugenden Spiel des jungen, talentierten Schauspielers fasziniert. In einer kurzen Pause, bei Schnittchen und Lauch-Creme-Suppe, erzählt Lade, dass er nicht ganz zufällig zum Schauspiel gekommen ist. Der Zwanzigjährige ist zwischen mehreren Tatort- und Polizeiruf-Schauspieler*innen groß geworden. Er ist ein Sohn von Bernd Michael Lade, dem ehemaligen Leipziger Tatort-Kommissar. Seine Stiefmutter ist Maria Simon, ehemalige Polizeiruf-Kommissarin.

Nach jedem Take gibt Kühn den beiden Schauspielern Feedback und sorgt dafür, dass Lade und Brokmann mit ihren Rollen eins werden, als wären sie gerade da, im Büro der Hotelleiterin. Bei einem so kurzen Film muss am Ende alles stimmen: die Spannung beim Ankommen im Büro, die Freude über das Lob der Chefin und die Bedrängnis, in die der Protagonist gerät, als er etwas schreiben soll. Erst als alles zusammen passt und mehrere gelungene Takes im Kasten sind, gibt sich Kühn zufrieden. Ein langer Tag am Set neigt sich dem Ende zu.

Sie haben den Werbeclip noch nicht gesehen?  Schauen Sie ihn sich hier an!

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Bildnachweise

  • MSB-Films
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