Alpha-Unterricht: planen statt planieren

Dr. Angela Rustemeyer, veröffentlicht am 06.12.2018

Kursleiter*innen in der Alphabetisierung wissen: Ihr Unterricht ist nur begrenzt planbar. Denn jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer lernt anders, die Eine schneller, der Andere langsamer. Und doch ist Unterrichtsplanung unverzichtbar, um allen gerecht zu werden.

Kolleg*innen, die in Alphabetisierungskursen unterrichten, haben sich für die Praxismaterialien zu den DVV-Rahmencurricula Einschätzungen der Bearbeitungszeiten gewünscht. Das hat im RC-Team Kopfzerbrechen ausgelöst. Schließlich haben wir uns auf zwei Kriterien für solche Schätzungen geeinigt: die unterschiedliche Komplexität der Kompetenzen/Ziele und das Gewicht, das ihnen jeweils für das Verständnis der Rechtschreibung bzw. die Lesefähigkeit zukommt. Hier ist das Ergebnis.

Aber keine Frage: Langsam lernende Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen oft mehr Aufgaben und Methoden zur Erweiterung der Übungsphase. Materialien dazu finden Sie mit der Materialsuche auf www.grundbildung.de und auf dem vhs-Lernportal (www.vhs-lernportal.de). In Gruppen, in denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) lernen, sollte zusätzlich Zeit eingeplant werden.

Stefan Markov vom RC-Team freut sich auf Fragen und/oder Rückmeldungen zu den Zeitschätzungen (0228 9756912, markov(at)dvv-vhs.de).

Autorin

Dr. Angela Rustemeyer arbeitet beim Deutschen Volkshochschul-Verband als Projektleiterin im Projekt Rahmencurriculum und abschlussorientierte Grundbildung (Transfer).

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